Bauern der ErzeugerGemeinschaft stellen sich vor

Florian Haslbeck

Florian Haslbeck führt seinen Bullenmastbetrieb in Großköllnbach nicht nur aus Überzeugung, sondern vor allen Dingen aus Leidenschaft. Denn der junge Landwirt machte sein Hobby – was ihm jedoch mehr oder weniger bereits in die Wiege gelegt wurde – zum Beruf. Aufgewachsen auf dem Hof seiner Eltern, der sich seit 1979 auf die Mast von Bullen fokussierte, lernte er seit seiner Kindheit die Arbeit des Landwirts lieben. Trotz alledem hieß es, nach der Beendigung der Schule erst einmal „was Gescheit’s zu lernen“, wie er selbst sagt. Doch aus der IT-Branche führte der Weg bereits schnell wieder zurück in den heimischen Betrieb, den er 2014 vollständig von seinen Eltern übernahm. Auf dem Hof der Haslbecks, der sich über die Jahre vergrößerte, leben mittlerweile 360 Bullen, verteilt auf mehrere Außenklimaställen.

Hingabe und Leidenschaft für den modernen Familienbetrieb

Unterstützt von seiner Frau und seinen Eltern, startet der Tag für Florian bereits 5 Uhr am Morgen mit der ersten Fütterung der Kälber und der Anmischung der insgesamt vier Futterrationen. Regionalität und Modernität sind dabei zwei grundlegende Arbeitsprinzipien, wenn es um die Versorgung der Tiere des bayerischen Rinderbauern geht. Denn das Futter für die Bullen stammt bis auf wenige Ausnahmen wie Eiweißfuttermittel und Mineralstoffe, ausschließlich aus eigenem Anbau. Die exakte Rationierung des Futters, immer abhängig vom jeweiligen Bestand und dem Alter der Tiere, ist für den Landwirt nicht nur grundlegend für die Wirtschaftlichkeit seines Hofes. Mit viel technischer Finesse stimmt der gelernte IT-Fachmann die Futtermittel seiner Tiere genauestens ab, um das optimale Heranwachsen seiner Tiere zu gewährleisten. Viermal am Tag, bei jeder Fütterung  – das letzte Mal kurz vor 22 Uhr – kontrolliert der zweifache Familienvater persönlich das Wohl jedes seiner 360 Tiere.