Aufzucht/Haltung/Schlachtung

Tradition, die man schmeckt

Simmentaler Rind (Fleckvieh), Gelbvieh, Pinzgauer und das Murnau-Werdenfelser Rind – Traditionelle bayerische Rinderrassen machen Bayerisches Rindfleisch g.g.A. zu dem Qualitätsprodukt, das sich bei Konsumenten weit über die Landesgrenzen Bayerns hinaus großer Beliebtheit erfreut. Nur Tiere, die von Geburt in Bayern gehalten, aufgezogen, gemästet und bis zur Schlachtung nicht länger als drei Stunden transportiert wurden, dürfen mit dem Herkunftszeichen Bayerisches Rindfleisch g.g.A. deklariert werden. Dadurch hat der Verbraucher nicht nur die Sicherheit einer regionalen Erzeugung, sondern weiß, dass die bayerische Rinderhaltung und -zucht auf eine jahrhundertelange Tradition zurückgreift.

Dabei sind Generationsbetriebe bis heute keine Seltenheit in der Rinderzucht – so auch bei der ErzeugerGemeinschaft Südostbayern eG. Hohe fachliche Kompetenz, ein ausgeprägtes Traditionsbewusstsein, aber auch der Modernitätsanspruch der Landwirte sorgen dafür, dass Bayerisches Rindfleisch g.g.A. ein Produkt ist, bei dem Tierwohl und nachhaltiges Wirtschaften zentraler Bestandteil in der Aufzucht der Tiere sind.

Moderne Tierhaltung – zum Wohl der Tiere und der Fleischqualität

Die Rinder leben in tiergerechter Stallhaltung oder einer Kombination aus Stall- und Weidehaltung. Die artgerechten Aufzucht- und Haltungsbedingungen tragen zur Tiergesundheit bei, reduzieren den Stress für die Rinder und sind die Basis für eine wirtschaftliche Viehhaltung in den bäuerlichen Betrieben. Der Faktor Zeit spielt für die spätere Produktqualität eine herausragende Rolle. Denn die Rinder brauchen Zeit und Ruhe, um auf natürliche Weise Fett anzusetzen. Bei der Fütterung der Tiere werden nur hochwertige, wiederkäuergerechte und vorwiegend regionale, oftmals auch eigens produzierte Futtermittel verwendet, wie beispielsweise Heu, Mais-Silage, Getreideschrot und Kraftfutter.

Tiergerechte und stressfreie Rinderschlachtung

Bei der Schlachtung der Rinder ist das Wohl der Tiere obersten Gebot und die Anforderungen des Tierschutzes werden zu jeder Zeit optimal erfüllt. Das beginnt bereits beim Transport. Die Transsportzeit zum Schlachthof beträgt dabei maximal drei Stunden. Die Rindertransporte erfolgen ausschließlich durch qualifizierte, umsichtig agierende Fahrer mit neuesten Fahrzeugen. Die Tiere werden unter tierschutzkonformen Verfahren schonend geschlachtet. Der äußerst schonende Umgang mit den Tieren sowohl beim Verladen und beim Transport als auch am Schlachthof hat einen wesentlichen Einfluss auf die spätere Fleischqualität. Überflüssiger Stress wird vermieden. Dadurch ist der pH-Wert des Fleisches optimal, was für die exzellente Fleischqualität von Bayerischem Rindfleisch g.g.A. sorgt.